Das Reisebetreuergewerbe als freie Gewerbe - also was wir dürfen und nicht als freie Gewerbe

Wichtige Abgrenzung zum Fremdenführer

 

Sonst (d.h. außerhalb des Fahrzeuges) muss der Reisebetreuer sich auf bloße Hinweise auf Sehenswürdigkeiten beschränken, er darf aber keinesfalls "führen". Dies ist vielmehr dem befugten Fremdenführer (einem Gewerbe mit Befähigungsnachweis, einer viersemestrigen Ausbildung z.B. im WIFI und einer strengen Befähigungs- und Unternehmerprüfung, siehe oben) vorbehalten (§ 137 GewO).WKO Sparte Freizeit-und Sportbetriebe

Ausschnitt aus dem "Rechtskunde für Reiseleiter"/WIFI von Dr. Klaus Vögl, Seite 22:

"Die Tätigkeit des Reisebetreuers nach der GewO

  • Kernbestimmungen über Reisebetreuer: §§2 Abs 15, 108 Abs3, 126 Abs 4 GewO
  • Selbstverlag des Urhebers
  • Nebenrechte nach der GewO (§32 GewO): 
  • Bewerbung der eigenen Leistungen
  • Planung der eigenen Leistungen
  • Schulung und Ausbildung
  • Vortragstätigkeit
  • Abgrenzung zur Veranstaltung!
  • Abgrenzung zum reglementierten Fremdenführergewerbe (§108 GewO)
  • Abgrenzung zum aus dem Ausland mitreisenden Reisebetreuer

Betriebliche Ersthelferin - laufende Ausbildung bei der Wiener Rotes Kreuz

Als Reiseleiterin und Fremdenführerin in spe muss man sich mit den richtigen Verhalten in Krise Situationen gut auskennen. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass man die Erste Hilfe Ausbildung macht und auch alle zwei Jahre auffrischt. Bevor ich mit meiner Tätigkeit als Reiseleiterin angefangen habe, besuchte ich auch den 16 Stündiger Grundkurs und seit dem alle zwei Jahre die Auffrischung. So auch in diesem Herbst...

Das Prinzip des lebenslangen Lernens

Ich arbeite bereits seit etwa fünf Jahren als diplomierte selbstständige Reiseleiterin. Das bedeutet, dass ich absolut freiwillig einen teuren Kurs bezahlt und mit ausgezeichnetem Erfolg beendet haben. Die ganze Mühe nur, um Ihnen das perfekte Reiseerlebnis anbieten zu können. Was mir auch ausgezeichnet gelingt, wie Sie meinen Gästebewertungen entnehmen können.

Sie kennen sicher das Prinzip des lebenslangen Lernens: Wer mit offenen Augen durch die Welt reist, lernt auch viel; wer eine Reise leiten will, muss immer lernen, und auch immer für das Neue, Unerwartete bereit sein.

 

Ich bin viel gereist auf unserem schönen Planet. Ich habe viel Schönes, viel Wunderbares erlebt und an diese Ereignisse erinnere ich mich auch gerne und diese Erfahrungen möchte ich mit Ihnen, meinen Gästen, teilen. Ich bin alt genug, um viel gesehen und erlebt zu haben und ich habe sehr viel Erfahrung mit Reisen, Reisenden und alles, was dazugehört. Jedoch bin ich noch nicht zu alt, um weite und lange Reisen zu unternehmen.

 

Ich bilde mich sehr gerne weiter und das zählt sich auch aus, denn so darf ich im Rahmen des Hausrechts auch Führungen in Museen anbieten. Geführte Spaziergänge mit historischem Schwerpunkt mache ich zum Beispiel in Tschechien und in der Schweiz.

 

Meine Führung  "Auf den Spuren der Pferdeeisenbahn" ist ein großer Erfolg und fasziniert immer wieder aufs Neue die Gäste in Budweis. 

 

Fremdenführer Ausbildung für Italienisch

"I have a dream". Nein, nicht im Sinne des Weltfriedens. Mein Traum hat viel mehr mit der Ausübung des Berufs Fremdenführer in Österreich zu tun. Der Weltfrieden ist dafür selbstverständlich Voraussetzung.

 

Um Fremdenführer zu werden, muss man eine umfassende zweijährige Ausbildung machen. Und drei schwierige Prüfungen bestehen.

Ich habe den zweijährigen Kurs für Fremdenführer "in spe" bei BIFI bereits im Jänner 2017 beendet.

Den Feinschliff habe ich im Herbst 2018 während des Repetitoriums beim WIFI erhalten. 

Zur Zeit erlebe ich dieses wunderschöne Prinzip des lebenslangen Lernens und hoffe, die Prüfungen bald zu bestehen.

Da ich von klein an behutsam an einer Erziehung in vielen Sprachen herangeführt wurde, kann ich ein paar davon mehr oder weniger gut. 

Auf jeden Fall kann ich mir eine Sprache für das Ausüben beziehungsweise für die Prüfung des Fremdenführers aussuchen. 

Nach langen Überlegungen habe ich mich für Italienisch als Sprache entschieden.

Denn man soll sich auch mit den Menschen und deren Kultur auskennen, nicht nur mit der Sprache selbst.

Aufgrund meiner vielen Reisen nach Italien kenne ich mich inzwischen damit aus. 

 

Ah, ja! Hier stehen auch einige Prüfungen fürs Sprachniveau wie C1 und C2 auf dem Programm.


Die Nationalitätsfrage

(Gesetzestreue)-Bürger der Erde
(Gesetzestreue)-Bürger der Erde

"Der Weg der neueren Bildung geht von Humanität durch Nationalität zur Bestialität."

 

Franz Grillparzer 1849

Es folgten die zwei Weltkriegen.


Um die Nationalitätsfrage zu beantworten: Ich tendiere zur österreichischen Nationalität, schon aus dem Grund, dass Wien meine Heimat ist und mit Sicherheit eine der schönsten Städte der Welt.

 

Nein, nicht die schönste, denn so etwas gibt es nicht - außer vielleicht in Statistiken der Beliebtheit einer Stadt: Jede Stadt ist schön auf eine andere Art. Es ist ein wenig so wie mit der Schönheit der Naturlandschaften.

 

Auch heute stellt sich die Frage, ob der Geburtsort, die Nationalität einer Person wirklich so ausschlaggebend ist, wie zurzeit von vielen behauptet wird.

Wer viele Länder gesehen hat und mit vielen Kulturen in Kontakt getreten ist, hat es bereits im Bewusstsein, dass die Antwort auf die Nationalitätsfrage nicht unbedingt das aussagt, was man sich von ihr erwartet.

Es ist viel wichtiger, die Schönheit der bereisten Länder wahrzunehmen und deren Kulturen zu verstehen.